7 Eleven Läden werden zur Bankfiliale

7 Eleven Laden

Bereits heute kann man in einen der zahlreichen 7 Eleven Märkte Thailands gehen, um Mittagessen zu holen, das Handy aufladen, die Stromrechnung bezahlen, eine Versicherungspolice beantragen, ein Flugticket bezahlen und Drogerieartikel kaufen. An nächstem Monat kommen dann noch Ein- und Auszahlungen von Ihrer Bank dazu.

Dazu braucht man allerdings zunächst noch ein Bankkonto bei der Government Savings Bank – was fast ein Drittel aller Thailänder haben – aber der 7-Eleven Franchisegeber CP All hat schon angekündigt, dass in Zukunft weitere Banken hinzukommen werden.

Mehr als 13.000 der Mini Supermärkte bieten ab 31. Oktober Bankdienstleistungen über CP All’s CounterService Co.-Tochter an.

Kunden müssen die Transaktion zunächst über die mobile App der GSB autorisieren. Sobald das erledigt ist, können Kontoinhaber bis zu 30.000 Baht gleichzeitig einzahlen, was wiederum einigen Motorradhelm tragenden Banditen das Wasser im Mund zusammen laufen lassen wird.

Auszahlungen werden auf 5.000 Baht pro Transaktion und 20.000 pro Tag und nur vor 22:00 Uhr begrenzt – wohl weben wegen der befürchteten Überfälle.

Jede Transaktion kostet wiederum 15 Baht, weil 7-Eleven natürlich seinen Anteil haben will. Aber wenn Sie zwischen 7 und 20 Jahre alt sind, ist es 1 Jahr Gebührenfrei und Sie haben mehr Geld für andere Leckereien übrig.

Die GSB liebt natürlich die Idee, quasi über Nacht 13.000 neue Filialen zu bekommen. Wie die meisten thailändischen Banken läuft auch die GSB aucf Sparflamme. Während die Bank-Manager sagen, sie planen nicht, irgendwelche Filialen im November zu schließen, braucht man nun auch nicht mehr zu erwarten, das in naher Zukunft irgendwelche neuen Filialen öffnen werden.

Der Deal dürfte insbesondere den jenigen Kunden Bankkunden helfen, die außerhalb der Städte und Touristenzentren wohnen und keine Bankfiliale in der Nähe haben. Einen 7 Eleven Markt haben sie fast alle in ihrer Nähe.